Ein Hoch auf's Hochbeet!

Gärtnern, ohne sich bücken zu müssen, ist fast nur mit einem Hochbeet möglich.

Aufgrund der unterschiedlichen Formen und Materialien können sie vielseitig im Garten eingesetzt werden. Eine reiche Ernte ist garantiert! Versorgen Sie sich mit ihrem selbst angebauten, frischen Gemüse – ganz ohne Dünger! An einem sonnigen Standort in Nord / Süd Ausrichtung ist das Hochbeet am besten auf-gehoben.

Fangen Sie klein an.
Starten Sie erst einmal mit einem kleinen Hochbeet. Sie werden bereits bei dieser Größe von der großen Ernte überrascht sein. Wenn sich im nächsten Jahr genug neues Kompost-Material angesammelt hat, können Sie ein zusätzliches Hochbeet anlegen.

SO SCHICHTEN SIE IHR HOCHBEET RICHTIG:

1. Schicht:
grün erleben BIO-HOLZSCHNITZEL
hohe Strukturstabilität
optimale Durchlüftung
ideale Grundschicht für Hochbeete





2. Schicht:
grün erleben BIO-KOMPOST

sorgt durch den natürlichen Zersetzungsprozess für Wärme im Boden,
steigert die Bodenaktivität






3. Schicht:
grün erleben BIO-HOCHBEETERDE

langanhaltende Nährstoffversorgung
verbessert die Luftkapazität und Wasserleitung
organisch aufgedüngt & torfreduziert






Durch die Verrottung im Inneren des Hochbeetes entsteht Wärme von unten. Das begünstigt das Gedeihen des Gemüses.

Die Voraussetzung für einen gesunden Boden und einen ertragreichen Gemüsegarten ist eine abwechslungsreiche Fruchtfolge. Wenn Jahr für Jahr die gleichen Gemüsepflanzen angebaut werden, wird der Boden einseitig beansprucht und ausgelaugt. Gemüsepflanzen werden entsprechend ihrem Nährstoffbedarf in verschiedene Gruppen eingeteilt: 

Starkzehrer (mit hohem Nährstoffbedarf)
Mittelzehrer (mit mittlerem Nährstoffbedarf)
Schwachzehrer (die weniger Nährstoffe benötigen)

In den ersten 2 Jahren enthält das frische Hochbeet die meisten Nährstoffe, daher sollten im 1. Jahr Starkzehrer wie z.B. Kürbis, Mangold, Mais gepflanzt werden. Im 2. Jahr folgen die Mittelzehrer wie z.B. Paprika, Chili, Tomaten, Kohlrabi, Zucchini, Salat, Aubergine. Schwachzehrer wie z.B. Bohnen, Radieschen, Zwiebeln, Erbsen und Feldsalat folgen dann im 3. Jahr.


Dieses Gemüse eignet sich hervorragend für die Anzucht im Hochbeet:

Übrigens: Die Ränder des Hochbeets sind besonders für Gurken geeignet, da die Triebe über die Einfassung herabhängen und somit nicht so leicht vom Gurkenschimmel befallen sind. Prima eignen sich auch Erdbeeren, da die Früchte am liebsten an überhängenden Ranken wachsen.


STARKZEHRER für das 1. Jahr:

Kürbis (Cucurbita)
Anbau: nach Mitte Mai
Pflege: kriechend wachsen lassen oder am Rankgitter befestigen
Ernte: ca. September / Oktober

Mangold (Beta vulgaris)
Anbau: ab Mitte / Ende Mai
Pflege: gleichmäßiger Wasserbedarf
Ernte: nach ca. 6 Wochen

Gurke (Cucumis satvius)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: regelmäßiger Wasserbedarf
Ernte: ca. 8 - 9 Wochen


MITTELZEHRER für das 2. Jahr:

Paprika (Capsicum annuum)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: Sommer bis Herbst

Chili (Capsicum annuum)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: Sommer bis Herbst

Tomaten (Lycopersicon)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: ab August bis Oktober

Zucchini (Cucurbita pepo)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: regelmäßiger Wasserbedarf
Ernte: von Juni bis Oktober

Kohlrabi (Brassica oleracea)
Anbau: ab April
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: nach ca. 50 - 60 Tagen

Salat (Lactuca sativa)
Anbau: ab Mitte März
Pflege: regelmäßiger Wasserbedarf
Ernte: nach 6 - 8 Wochen


SCHWACHZEHRER für das 3. Jahr:

Bohnen (Phaseolus vulgaris)
Anbau: ab Mitte Mai
Pflege: regelmäßiger Wasserbedarf
Ernte: Juli bis September

Radieschen (Raphanus sativus
var. sativus)
Anbau: ab März (frostfreier Boden)
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: nach 4 bis 6 Wochen

Zwiebeln (Allium cepa)
Anbau: ab März
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: nach ca. 5 Monaten

Erbsen (Pisum satvium)
Anbau: ab Mitte März
Pflege: regelmäßiger Wasserbedarf
Ernte: Juli bis September

Feldsalat (Valerianella)
Anbau: ab Juli
Pflege: gleichmäßig feucht halten
Ernte: November bis April


AUSSAAT ODER PFLANZEN?

Da bei manchen Pflanzen der kurze Sommer nicht ausreicht, um zu wachsen, blühen und zu fruchten, empfiehlt sich bestimmtes Gemüse auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorzuziehen oder in Ihrem grün erleben Gartencenter zu kaufen. Vorgezogene Jungpflanzen haben einen Wachstumsvorsprung gegenüber direkt gesäten. Im Hochbeet selbst sät man nur Arten wie Karotten oder Radieschen, welche nicht vorgezogen werden können. Alle anderen kommen als Jungpflanze ins Hochbeet.

EXPERTENTIPPS:
Unterteilen Sie Ihr Hochbeet mit Schnüren. So verhindern Sie, zu dicht zu pflanzen oder zu viel zu säen. Pflanzen Sie unterschiedliches Gemüse, so ergibt sich fast von selbst eine anständige Mischkultur. Mit dieser können Sie die Ausbreitung von Schädlingen gut verhindern oder auch deutlich über einen längeren Zeitraum Gemüse ernten. 

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. Quelle: Talking Brands



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